23. Februar 2010

Seniorenhandys: Vom Nischen- zum Massenmarkt

Noch bedienen die Hersteller von Seniorenhandys eine Nische. Sie reiben sich jedoch bereits die Hände, denn der demographische Wandel und die immer älter werdende Gesellschaft formen einen wachstumsreichen Massenmarkt. Während die weltgrößten Handykonzerne weiterhin auf Hightech und technologischen Fortschritt setzen, überlassen sie mittelständischen Produzenten wie Fitage oder Emporia die Zielgruppe Senioren beinahe zur Gänze für sich.


Diese haben sich erfolgreich in einem aussichtsreichen Markt positioniert und gehen nun in die Offensive. Mit großen Telefontasten, einer benutzerfreundlichen Menüsteuerung, Lieferverträgen mit Europas größten Mobilfunkern und einer weit auseinanderklaffenden Alterungsstatistik in der Hinterhand wollen die Anbieter von Seniorenhandys den Mobilfunkmarkt aufmischen.

Zukunftsmarkt mit wachsendem Potenzial
Bis 2050 klettert der Anteil der über 60-Jährigen etwa in Europa auf 37 Prozent. Nur jeder zweite Pensionist über 65 Jahre besitzt derzeit ein Handy. Das Markterschließungspotenzial ist somit anders als im Fall der überversorgten Zielgruppe junger Verbraucher noch enorm. Dessen sind sich auch die Netzbetreiber bewusst.