so.. ich dachte mir, ich fang ein ganz neues thema an. hier ist er also, mein bericht.. bitte verzeiht mir tippfehler, ich stell das ganze jetzt mal so rein und schau dann später noch drüber. screenshots von den menüs folgen auch noch!
1. Auspacken.
Das iphone kommt in einer schwarzen, plastikverschweißten Box mit apple-logo und der apple-typischen spärlichen beschriftung „iPhone 8GB“. Auf der Hinterseite Aufkleber mit Angabe des Inhalts, Systemanforderungen und dem at&t Logo. Weiter unten kleinere Aufkleber mit Produktcode und IMEI Nummer. Ich heb den Deckel der Box, und da ist es auch schon - das iphone liegt unter einer Hartplastik-Abdeckung mit Griffloch. Das Gerät ist zusätzlich mit Folien eingepackt wie die iPods..etwas ärgerlich: die Folie klebt so fest am iPhone, dass der Kleber hinten Spuren hinterlässt. Die lassen sich allerdings mit ungefährlichem Reinigungsmittel schnell beseitigen. Unter dem iPhone versteckt, in einer schwarzen „Mappe“: die Bedienungsanleitung – wenn man sie so nennen darf - bestehend aus einem Folder mit gerade mal 6 Seiten. Zusätzlich ein Garantieblatt, ein schwarzes Mikrofaser-Reinigungstuch und die obligatorischen weißen apple-Aufkleber (wozu die gut sind, blieb mir bis heute verborgen ;-)) Weiter darunter das Zubehör – Headset, Dockingstation und USB-Kabel.
2. Inbetriebnahme, erste Eindrücke.
Die Hürde der allzu gut gemeinten klebenden Folien rund ums Gerät beseitigt, entferne ich vorsichtig die Displayfolie (sie draufzulassen ist nicht empfehlenswert, da die Bedienung des Tochpads beeinträchtigt wird.) Ich lege meine SIM-Karte ins Fach auf der Oberseite ein (der Prozess des Aktivierens wird hier übersprungen), zum Öffnen verwende ich eine Büroklammer. Die Abdeckung schließt 100% fest und sauber, zu meiner Freude wackelt nichts. Gleich neben dem SIM-Schacht der Knopf zum Einschalten. Ich drücke ein paar Sekunden – das weiße Apple-Logo auf schwarzem Hintergrund erscheint. Ca. 10-15 Sekunden nach Eingabe des PIN-Codes ist das iPhone bereit – nach einer kurzen Anzeige „Searching“ wird links oben mein Netz, in dem Fall one, die Signalstärke und „E“ für EDGE angezeigt. In der Mitte die Zeit, ganz rechts die Akku-Stärke. Die Menü-Icons erinnern an MAC OSX, sind nicht nach Alphabet angeordnet, sondern nach einem System, das ich nicht ganz logisch empfinde. (Warum werden SMS und Mail nicht in unmittelbare Nähe zusammenplaziert?) Ganz unten 4 „Hauptpunkte“, die von den anderen Icons abgetrennt sind: Phone, Mail, Safari und iPod.
Nach einstellbarer Zeit wird das Display dunkel und Tasten (Lautstärketaste am Rand des Geräts sowie Ein/Aus Taste) werden gesperrt. Beim Druck auf die Einschalttaste erscheint ein Bildschirmschoner mit eingestelltem Hintergrundbild sowie die Zeit und eventuell versäumte Anrufe bzw die ersten Worte von eingetroffenen SMS.
3. Die Funktionen – von links oben begonnen.
3a. SMS.
Nachrichten werden in Form einer Art Chat angezeigt. Ein System, das ich nach Gewöhnungsphase sehr schätze. Für jeden SMS-Sender bzw Empfänger wird eine eigene „History“ angelegt, die auf Fingerdruck sofort alle empfangenen bzw gesendeten Nachrichten an diese Person anzeigt. Empfangene Nachrichten sind in grauen, gesendete in grünen Sprechblasen dargestellt. Über den Touchscreen kann man alle Nachrichten durchscrollen. Über den Button „Edit“ kann man die History beliebiger Empfänger löschen, wobei man vorher noch mit einem Fenster gewarnt wird. Beim Schreiben einer neuen Nachricht „poppt“ im unteren Bildschirmbereich ein Keyboard auf, dessen Tasten (im QUERTY-Stil) auf Anhieb etwas klein anmuten. Beim ersten Versuch merke ich aber: die Tasten reagieren genau auf Fingerdruck, ich vertippe mich selten. Vorteil: der gewählte Buchstabe erscheint beim Antippen groß am Bildschirm, bis man den Finger wieder loslässt. Sonderzeichen sind über die Tastatur schnell erreichbar. Überlängen der SMS werden nicht angezeigt, auch finde ich keine Möglichkeit, Empfangsbestätigungen einzustellen oder SMS an Gruppen zu senden.
MMS sind dem iPhone leider auch fremd.
3b. Calendar.
Nichts aufregendes, aber auch nichts das fehlt. Termine können eingegeben und editiert, auf Wunsch mit Alarm versehen werden. Vorteil: auf der Menü-Oberfläche wird im Icon des Kalenders immer der aktuelle Wochentag angezeigt.
3c. Photos.
Hier sind zwei Punkte auszuwählen: Camera Roll – alle Bilder, die mit der internen Kamera gemacht wurden, und Photo Library – Bilder, die via Itunes synchronisiert wurden. Die Bilder werden als Thumbnails angezeigt und erscheinen beim Antippen groß. Beim Antippen eines geöffneten Bildes poppt weiters ein Dialog auf, der das Einstellen als Wallpaper im Standbymodus, das Senden per Mail, das Zuteilen eines Kontaktbildes, oder Senden an eine Webgallery (bei .mac accounts) ermöglicht. Recht nett die Funktion, Bilder mit dem Auseinanderziehen zweier Finger am Touchscreen zu vergrößern.
3d. Camera.
Beim Antippen öffnet sich eine virtuelle Linse am Display – die Kamera ist in einer Sekunde betriebsbereit. Großes Plus für die schnelle Reaktion. Minus allerdings bei den Einstellungsmöglichkeiten – die such ich vergeblich! Alles, was ich tun kann, ist den Auslöser am Display zu betätigen, dann wird das Foto gemacht. Es erscheint ca. 5 Sekunden am Bildschirm, bevor wieder in den Aufnahmemodus gewechselt wird. Die Auslöseverzögerung ist sehr gering, das ist ein Vorteil bei Schnappschüssen. Bei gutem Licht macht die iPhone Kamera auch erstaunlich gute Fotos. (Beispiele folgen). Bei Stummschaltung des iPhones ist kein Auslöserton zu hören, ansonsten ein recht unaufdringliches Geräusch.
3e. YouTube.
Hier können Videos aus dem YouTube-Archiv angesehen werden. Die Wiedergabe erfolgt im Querformat und auch bei schlechter Auflösung des Materials erstaunlich gut und detailreich. Ohne YouTube-Account kann ich sogar Favoriten am iPhone speichern. Eine WIFI-Verbindung ist jedoch Voraussetzung, mit EDGE läuft YouTube lähmend langsam bis gar nicht.
3f. Stocks.
Die aktuellen Börsenkurse – auf den US-Markt getrimmt und daher für uns bis zur deutschen Firmware uninteressant. Da ich kein Börsenguru bin, wird dieser Menüpunkt entsprechend wenig besprochen ;-)
3g. Maps.
Ich gebe meinen Wohnort ein und finde sofort eine detaillierte Straßenkarte oder das Satellitenbild. Wie bei den Fotos kann ich mich mit 2 Fingern in die Karte „hineinzoomen“. Auch Streckensuche ist möglich, wobei Maps natürlich keinerlei Ersatz für GPS-Systeme bietet. Nettes Feature, wenn man mal Straßen sucht, für täglichen Gebrauch eher ungeeignet.
3h. Weather.
Liefert eine Wochenübersicht der Wettervorhersage und aktuelle Werte. Ich geb meinen Standort ein, sofort kommt die aktuelle Prognose und der Temperaturwert an. Ist zuverlässiger als die Wetterfrösche im Fernsehen, funktioniert auch mit EDGE flott und kostet – bis auf die geringen Downloadmengen – nichts.
3i. Clock.
Wer hat an der Uhr gedreht? Clock bietet mehrfache Alarmzeiten mit beliebigem Signal – der Wecker läutet allerdings nicht, wenn das iPhone ausgeschaltet ist. Das hab ich in der ersten Nacht gleich getestet und sicherheitshalber einen zweiten Wecker gestellt – gut so, sonst hätt ich mich veschlafen. Weitere Funktionen: Stoppuhr, Timer, Weltzeit. Nettes Design beim Stellen der Weckzeiten: es erinnert mich an die guten alten „Klappzahlenwecker“ der Siebziger Jahre.
3j. Calculator.
Naja. Für simple Grundrechnungen reichts, wer allerdings Wurzelziehen will, ist enttäuscht. Auch für Schummler bei Matheschularbeiten nicht zu empfehlen ;-)
3k. Notes.
Ein virtueller Notizblock. Hier kann man sich Wichtiges schnell per Touchscreen-Tastatur notieren und auf Wunsch per Nachricht versenden. Der Startscreen zeigt alle Notizen nach Datum geordnet. Der Schriftfont soll eine Art „Handschrift“ imitieren, die Farbtöne sind mit Dunkelbraun und dezentem Gelb recht angenehm fürs Auge.
3l. Settings.
Mein Lieblingspunkt zum Herumspielen ;-) Hier kann man als erstes den Flugmodus ein- und ausschalten, wobei ein virtueller „Schalter“ einfach mit dem Finger nach links oder rechts wird. Als nächstes WIFI mit den Drahtlosnetzwerken: funktioniert sehr gut, es werden automatisch alle verfügbaren Netze angezeigt mit Signalstärke. Nach Auswahl eines Netzes und Eingabe des Passworts bin ich auch schon verbunden. Das iPhone merkt sich das definierte Heimnetzwerk und loggt sich – ähnlich wie bei anderen apple-Drahtlosgeräten – automatisch ein, sobald es in Reichweite ist. Ist man außerhalb des Heimnetzwerks, fragt einen das Iphone auf Wunsch bei jedem Zugriff aufs Internet, ob man sich mit verfügbaren anderen Netzwerken verbinden möchte. Wenn nicht, wird EDGE verwendet.
Nächster Punkt: Carrier, sprich das GSM-Netz. Hier kann man manuell den Netzbetreiber auswählen.
Usage: Übersicht über Standby-und Gebrauchszeiten des iPhone seit dem letzten vollen Aufladen, Gesprächszeiten und EDGE-Datenvolumen.
Sounds: der Ton macht die Musik ;-) leider kann ich keine eigenen Profile erstellen, nur auswählen, ob ich im „Silent Mode“ Vibration haben möchte oder nicht. Es lässt sich auch auswählen, ob man beim Klingelton den ähm, Vibrator ^^ ein- oder ausschalten möchte. Der Vibrationsalarm ist leider etwas zu schwach, wenn ich nicht genau darauf achte, merke ich vom Vibrieren nichts. Den Klingelton kann ich auch auswählen, leider wird die Auswahl auf die gespeicherten Töne beschränkt. Auch wenn ich ein mp3 in das Ringtone-Format umwandle, wird der Klingelton nicht und wieder nicht in Itunes erkannt und lässt sich somit auch nicht überspielen. Mit legalen Shareware-Programmen (iToner) lässt sich der apple-Geschäftemacher-Lock allerdings leicht übergehen und beliebige mp3s via MAC über usb ans iPhone senden. Für diverse andere Signaltöne wie SMS und Mail kann man leider keine eigenen Töne definieren, der SMS-Ton ist viel zu leise – ein großes Manko! Die Klicks bei Displayberührung kann man abschalten.
Brightness: die Helligkeit des Displays, wobei die Hälfte schon so hell ist, dass es vollkommen ausreicht. Man kann auch „Auto-Brightness“ einstellen, von der Wirkung dieser Einstellung hab ich allerdings nichts bemerkt. In Sachen Helligkeit und Brillianz ist das iPhone Display wirklich top.
Wallpaper; im Standby-Modus bei Display- und Tastensperre kann hier ein eigenes Wallpaper eingestellt werden, entweder ein Bild oder Foto von der Kamera. Vor dem Speichern kann man das Wallpaper – wie schon gewohnt – mit der 2-Fingertechnik am Touchscreen in die gewünschte Größe bringen.
General: hier sieht man die Firmware, kann Datum und Zeit einstellen (auch europäisches Format), kann die Dauer bis zur Displaysperre festlegen, ein Passwort definieren zum Entsperren des Displays. Weiters (und das ist etwas versteckt!) gibt’s unter Network die EDGE-Einstellungen bzw nochmals die Wahl des VPN oder WIFI.
Nächster Punkt: Bluetooth. Hier könnte man Geräte suchen und eine Verbindung herstellen. Das hat in der Praxis aber nur mit dem MAC geklappt. Trotz mehrfacher Versuche weigert sich das iPhone, eine Verbindung mit anderen Handys oder sogar Headsets herzustellen. Deshalb ist Bluetooth derzeit am iPhone leider so gut wie nutzlos. Was sich apple dabei gedacht hat – ich weiß es nicht!
Keyboard: Auto-Großschreibung und (leider nur über ein Gratis-Zusatzprogramm eines Drittherstellers!) automatische Wortergänzung ein- oder ausschalten. Das ist bei der US-Firmware extrem wichtig, da sonst bei jedem zweiten Wort nutzlose englische Begriffe vorgeschlagen werden – es sei denn, man hat eine englischsprachige Freundin oder Freund, mit dem man viel SMS schreibt ;-)
Dass man die Autokorrektur standardmäßig nicht ausschalten kann, ist ein großes Minus.
Reset: Zurücksetzen des iPhones auf Werkseinstellungen. Vorsicht: damit verschwindet auch jeder eventueller Unlock.
Nächster Hauptpunkt bei den Settings: Mail. Hier kann ich neue Mailaccounts definieren, für gewisse Provider sind bereits Voreinstellungen vorhanden. SSL-Ports lassen sich allerdings nicht händisch einstellen, wodurch es zb bei YAHOO Mail zu einem Sendeproblem kommt. Lösung: ich synchronisiere die Mailaccounts (mit den richtigen SSL-Einstellungen) von meinem MAC/PC über iTunes mit dem iPhone – dann passt alles. Es lassen sich POP sowie IMAP bzw Exchange-Konten anlegen, man kann eine automatische Abrufzeit definieren sowie ein Default Account, mit dem bei externen Mail-Links aus anderen Programmen gearbeitet wird.
Phone: Hier wird die Reihenfolge des Adressbuchs eingestellt (Vor- und Nachname) sowie die Provider-Einstellungen zu Anklopfen, Weiterleitung etc. Was der Punkt „TTY“ bedeutet, bleibt mir bis jetzt verborgen. Auch die PIN Abfrage ändert man hier bzw man kann gewisse Services der Telefonanbieter, die auf der SIMkarte gespeichert sind, benutzen (One Cost Control etc).
Safari: alle Einstellungen zum Browser. Suchmaschine, Javascript, Plugins, Popup-Blocker, Cookies und History. Vorbildlich und übersichtlich alle Funktionen, die ein echter Browser braucht. Sehr gut!
iPod: Equalizer-Einstellungen sowie Volume Limit, wie bei den iPods bekannt. Der Punkt „Sound Check“ dient anscheinend einer Art Klangoptimierung, die allerdings die Lautstärke extrem verringert. Mein Tipp: Sound Check auf „OFF“ stellen.
Photos: Einstellungen zur Diashow, Übergänge und Dauer der Anzeige.
Wird zusätzliches Zubehör angeschlossen, erscheinen weitere Punkte bei den Settings. So ist zb iPod Hifi offiziell nicht für das iPhone gebaut, steckt man das Gerät allerdings an die Lautsprecher, kann man in den Settings am iPhone den Bass regeln. Gut gelöst: beim Anschluss von iPod Hifi und FM-Transmittern fragt das iPhone, ob man es in den Flugmodus versetzen möchte – um Störgeräusche durch GSM zu verhindern. Vieles an iPod Zubehör eignet sich auch für das iPhone, auch die Ladegeräte.
Das waren die offiziellen Menüpunkte am iPhone. Über einen – extern zu installierenden – Installer gibt’s via Internet jede Menge an Drittherstellern und Gratis-Programmen fürs iPhone – derzeit allerdings nur für die „alte“ Firmware. Vom Messaging Client über Themen bis zu „Sketches“ (Zeichnen mit dem Finger und Löschen durch Schütteln wie bei diesen Sandtafeln für Kinder – genial ;-) und Spielen. Apple hat leider beim Firmware-Update sämtliche Gratis-Drittprogramme nutzlos gemacht – wahrscheinlich wollen sie selber Geschäfte mit Programmverkauf machen. Eine unverständliche Aktion. Deshalb: im iTunes „automatisch nach Updates suchen“ deaktivieren, und keinesfalls ein Firmware-Update durchführen, dann funkt alles wie es sein soll und auch Spaß macht.
In der unteren Leiste finden sich – wie erwähnt – vier „Haupt-Icons“ des iPhone - PHONE, MAIL, SAFARI und IPOD.
Phone.
Hier kommt man zur Zifferntastatur. Etwas nervig: bei der US-Firmware wird an gewissen Stellen der Telefonnummer eine Klammer eingefügt – hat mich etwas verwirrt, stört aber beim Telefonieren nicht. Unter „Favorites“ kann man beliebig viele Nummer einspeichern, die man oft anruft – sehr durchdacht. Recents zeigt die letzten Anrufe. Contacts ist das Telefonbuch, das recht übersichtlich Vor- und Nachnamen (auf Wunsch sortiert) anzeigt. Daneben eine kleine Tabelle von A bis Z, auf der man direkt auf einen Buchstaben klickt und somit schneller Namen findet. Namen kann man schnell und komfortabel speichern und mit Kontaktbildern und vielen Zusatzinfos versehen. ABER Kontakte der SIMkarte können nicht aufs iPhone kopiert werden! Sehr nervig und zeitraubend. Lösung: ein anderes Handy zuerst mit dem PC synchronisieren und dann die Kontakte zurück aufs iPhone spielen. Klappt am besten mit einem MAC.
Die Sprachqualität am iPhone ist gut, Lautstärke passt, ist aber bei Headset-Anrufen noch um einiges lauter und besser. Die eingebaute Freisprech-Einrichtung ist allerdings leider viel zu leise, bei Umgebungslärm unbrauchbar.
Über Voicemail kommt die Mailbox, allerdings hab ich es nicht geschafft, eine eigene Nummer zu definieren – es wird immer die von AT&T angerufen. Am besten einen Eintrag mit der Mailboxnummer im Telefonbuch erstellen und ihn unter Mailbox bei den Favorites speichern – geht genauso schnell.
Mail.
Zugriff auf das Mailprogramm. Sehr übersichtlich, es werden auf Berührung alle Accounts gezeigt und eine kleine Ziffer bzw Signal weist nach dem Check auf neue Mails hin. Neue Mailadressen werden automatisch gespeichert und scheinen beim Eintippen des ersten Buchstabens im „To“ Feld auf. Das Programm ähnelt in vielem „Mail“ am MAC – sogar die Sounds sind die gleichen.
Safari.
der Browser. Ich habe selten bei einem Telefon einen derart überzeugenden Browser gesehen. Seiten werden schnell gerendert, Javascript und kompliziertere Pages fehlerfrei aufgebaut. Die Darstellung ist selbst bei kleinstem Format bestechend scharf und kann mit keinem Opera, N95, E90 mithalten.
Das Surfen und Posten in Foren wird zum Vergnügen, es werden Dialoge fehlerfrei gezeigt und auch Tabs unterstützt, mit dem Finger scrolle ich zwischen den geöffneten Seiten hin und her. Mit der 2-Fingertechnik zoome ich mich auf beliebige Größe in Webseiten – das Rendering ist unglaublich schnell. Und: hier ist der Bewegungssensor des iPhone am komfortabelsten – das Gerät weiß, in welche Richtung ich es halte und „dreht“ das Display automatisch ins Quer- oder Hochformat mit.
Einschränkung beim Surfen: mit EDGE geht alles natürlich langsamer, Spaß machts nur mit WIFI.
iPod.
das musikalische Herz. Ich scrolle durch die Liste – angeordnet nach Artists, Songs, Playlists, Albums, Videos – wie bei den anderen iPods – und los geht’s.
Sehr nett die Cover-Anzeige beim Abspielen und das Coverflow – beim Drehen schaltet das gerät automatisch ins Querformat und mit den Fingern blättere ich in den Albumcovers – faszinierend.
Videos werden mit gutem Kontrast und hoher Brillianz im Querformat angezeigt.
Der Klang könnte allerdings etwas besser sein. Wie schon in den Video-Ipods gibt’s bei hohen Lautstärken mitunter Verzerrungen. Die Bässe kommen erst richtig zur Geltung, als ich dem Headset (nicht mitgelieferte) Schaumgummi-Kondome^^ verpasse.
Das waren die Menüpunkte und deren Funktionen ausführlich. Nun noch etwas zur Akkulaufzeit. Ja, es gibt kein UMTS, aber der Akku hält dafür extrem lang. Nach der Ladephase von ca. 3 Stunden habe ich 8 Stunden Musik gehört, 1 Stunde telefoniert, SMS geschrieben und dazwischen gesurft. Nach 2 Tagen war der Akku erst zur Hälfte leer. Sorry, Herr Nemsic, aber das hält mein N95 beim besten Willen nicht durch. ;-)
Nach soviel Besprechung ist es schwer, ein Fazit zu ziehen. Ich für meine Person kann sagen: ich bin von der Bedienungsfreundlichkeit des iPhones angenehm überrascht, es läuft stabil und die Firmware hatte keine Mängel. Gewisse Funktionen (Bluetooth, MMS, SIM-Kontakte) trüben das Vergnügen dann schon stark. Insgesamt gesehen ist es aber doch ein Gerät, das sich sehen lassen kann und viele allzu negative Meinungen nicht verdient hat.



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aber eben nur witzig, es fehlt mir irgendein echter Aufhänger am Eifone !
, zur Zeit das iPhone 4, Samsung Galaxy S im Test
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