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  1. #1
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    Triple-Cell HSDPA+ (64,8 MBit/s) und Quad-Cell HSDPA+ (84,4 MBit/s) spezifiziert!

    Hab gerade mitbekommen das es ein neues HSPA Release gibt, in welchem HSDPA+ Klassen bis zu 337,5 MBit/s definiert worden sind. Wobei man schon anmerken muss das mache Klassen da entweder einen enorm hohen Frequenzverbrauch fordern würden, oder aufwendige MIMO-Grids und zumindest kurz- und mittelfristig nicht praxistauglich sein werden.

    Intressant find ich aber die Klasse 29, also Triple-Cell HSDPA+ mit 64,8 MBit/s und die Klasse 31, also Quad-Cell HSDPA+ mit 84,4 MBit/s.

    In Deutschland und der Schweiz könnten ausser T-Mobile und Sunrise die Klasse 29 auf jeden Fall alle Anbieter einsetzen. Die swisscom, orange und E-Plus könnten zudem Klasse 31 einsetzen, wobei es aber auch sinnvoll sein könnte lieber Restfrequenzen für höhergelegene Nodes zu verwenden.

    Auf jeden Fall wäre damit UMTS dann LTE wieder beinahe ebenbürtig. Bei 15 MHz gepaartem Spektrum also 64,8 MBit/s vs. 75 MBit/s und bei 20 MHz gepaartem Spektrum 84,4 MBit/s vs. 100 MBit/s.

    Aber Triple-Cell HSDPA+ hat gegenüber LTE deutliche Vorteile: Denn auch wenn ältere Endgeräte nicht direkt so hohe Datenraten erzielen können, würden sie von einem Triple-Cell oder Quad-Cell Ausbau insofern profitieren, weil dann eine bessere Lastverteilung möglich ist. Ausserdem können UMTS Nodes im Bedarfsfall, wie z.B. bei Grossveranstaltungen auch für Sprachtelefonie verwendet werden, was bei LTE auf absehbare Zeit nicht möglich ist.

    Insofern sind die Frequenzauktionen für T-Mobile und Sunrise schlecht gelaufen, weil diese nur 10 MHz gepaartes Spektrum im 2100 MHz Bereich haben, während die swisscom, orange und E-Plus satte 20-30 MHz gepaartes Spektrum im 2100 MHz haben.
    When the first breath of winter through their flowers it's icing, and you look to the north, and the pale moon is rising.

  2. #2
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    Wie schaut das in Osterreich aus? Welcher Betreiber könnte tripple und Quad nutzen?

  3. #3
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    Da musste ich mich jetzt selber erst informieren: RTR*-*Spektrum 2100 MHz - Übersicht FDD

    Also T-Mobile, orange und 3 haben jeweils 15 MHz gepaartes Spektrum und könnten somit auf jeden Fall auch Triple-Cell HSDPA+ einsetzen. Wobei ich aber nicht weis was passieren würde, wenn 3 und orange Fusionieren. Wenn sie dann alle Frequenzen behalten dürfen, könnten sie sogar Quad-Cell HSDPA+ einsetzen.

    A1 hat selber nur 10 MHz gepaartes Spektrum, aber es gibt noch 5 MHz gepaartes Spektrum von einer 3G Mobile. Weis nicht ob sie das auch verwenden dürfen oder nicht.
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  4. #4
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    A1 darf das Spektrum der ehemaligen 3G Mobile verwenden.
    Bei einer Fusionierung Orange <=> 3 ist im Moment geplant 2x5 Mhz an A1 abzugeben, und 1x5 Mhz zu behalten
    Connected by 3 >>
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  5. #5
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    Zitat Zitat von Martyn Beitrag anzeigen
    Da musste ich mich jetzt selber erst informieren: RTR*-*Spektrum 2100 MHz - Übersicht FDD

    Also T-Mobile, orange und 3 haben jeweils 15 MHz gepaartes Spektrum und könnten somit auf jeden Fall auch Triple-Cell HSDPA+ einsetzen. Wobei ich aber nicht weis was passieren würde, wenn 3 und orange Fusionieren. Wenn sie dann alle Frequenzen behalten dürfen, könnten sie sogar Quad-Cell HSDPA+ einsetzen.

    A1 hat selber nur 10 MHz gepaartes Spektrum, aber es gibt noch 5 MHz gepaartes Spektrum von einer 3G Mobile. Weis nicht ob sie das auch verwenden dürfen oder nicht.
    Ich bezweifle, dass die Betreiber noch in eine Hochrüstung des UMTS Netzes investieren werden - immerhin steht LTE auf 2600 und 1800Mhz vor der Tür.
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  6. #6
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    Würde ich so nicht sehen, bei moderner Hardware ist es in den meisten fällen vermutlich so dass für Triple/Quad HSPA+ nur noch ein Software update benötigt wird.
    Im Zuge eines LTE-Rollout (oder in erwartung / aufschiebung eines solchen) würde es also IMHO durchaus sinn machen das zu schalten.
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  7. #7
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    Zitat Zitat von Martyn Beitrag anzeigen
    In Deutschland und der Schweiz könnten ausser T-Mobile und Sunrise die Klasse 29 auf jeden Fall alle Anbieter einsetzen. Die swisscom, orange und E-Plus könnten zudem Klasse 31 einsetzen, wobei es aber auch sinnvoll sein könnte lieber Restfrequenzen für höhergelegene Nodes zu verwenden.
    Hallo Martyn. Deine Aussage ist nicht korrekt. In der Schweiz haben Swisscom, Sunrise und Orange bis zum 31.12.2016 mindestens je 15 MHz (gepaart) im 2100 MHz-Frequenzband, womit die Kategorie 29 innerhalb der nächsten 5 Jahre bei allen Anbietern zum Einsatz kommen könnte. Zudem sind die bisher nicht vergebenen 3 Blöcke (von insgesamt 12) zu je 2 x 5 MHz nun ebenfalls vergeben worden und per sofort nutzbar. Es wäre also interessant zu erfahren, welcher Netzbetreiber sich welche konkreten Blöcke geschnappt hat, damit man weiss wer Quad-Cell heute theoretisch einsetzen könnte. Gemäss einer Medienmitteilung vom 23.2.2012 wird Sunrise "flächendeckend in die UMTS900 Technologie investieren, um im Bereich der schnellen Datenverbindungen von bis zu 84 MBit/s die Technologieführerschaft unter den privaten Anbietern auszubauen." Ich gehe ausserdem fest davon aus, dass Swisscom, Sunrise und Orange bis Ende 2016 ein ordentliches flächendeckendes LTE-Netzwerk haben werden, dass mindestens die Reichweite des heutigen UMTS-Netzes aufweisen wird.

    Zitat Zitat von Martyn Beitrag anzeigen
    Insofern sind die Frequenzauktionen für T-Mobile und Sunrise schlecht gelaufen, weil diese nur 10 MHz gepaartes Spektrum im 2100 MHz Bereich haben, während die swisscom, orange und E-Plus satte 20-30 MHz gepaartes Spektrum im 2100 MHz haben.
    Wie es im Fall von T-Mobile aussieht weiss ich nicht, aber Sunrise ist für die nächsten 5 Jahre und auch danach bestens mit Frequenzen ausgestattet. Ab sofort bzw. spätestens ab 01.01.2015 können Swisscom, Sunrise und Orange für UMTS auch die vorteilhaften tieferen Frequenzen (900 MHz) nutzen. Sunrise hat hier immerhin 3 Blöcke (von insgesamt 7) zu je 2 x 5 MHz ersteigern können. Für den Ausbau des LTE-Netzes ist Sunrise ausserordentlich gut gerüstet. Dazu stehen dem Betreiber stattliche 50 MHz im 2600 MHz-Band, 20 MHz im 800 MHz-Band und 40 MHz im 1800 MHz-Band zur Verfügung.

    Insgesamt stehen Sunrise folgende Frequenzen zur Verfügung:
    800 MHz: 20 MHz für LTE
    900 MHz: 30 MHz für GSM und UMTS
    1800 MHz: 40 MHz für GSM (und evtl. LTE)
    2100 MHz: 20 MHz für UMTS
    2600 MHz: 50 MHz für LTE

    Lieben Gruss
    Sirius

  8. Folgender Benutzer dankt Sirius für diesen nützlichen Beitrag:

    joko75 (23.04.2012)

  9. #8
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    Kleiner Nachtrag: In einer Präsentation zu den Bedingungen für die Teilnahme am Vergabeverfahren und zur Frequenzsituation heisst es, dass die bestehenden UMTS-Betreiber die Möglichkeit haben, mindestens den heutigen Frequenzumfang im 2100 MHz-Band zu erwerben. Dass Sunrise im 2100 MHz Band nur 2 Blöcke mit je 10 MHz ersteigerte, obwohl die Möglichkeit bestanden hätte, wiederum 3 Blöcke zu ersteigern, beweist doch, dass das auch so gewollt ist. Von einer "schlecht gelaufenen Auktion" kann also keine Rede sein.

  10. #9
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    @Martyn: "Hab gerade gesehen..." Wie ich festgestellt habe, kopierst und verbreitest du all deine Beiträge jeweils in einem Dutzend weiteren Foren, und zwar 1:1. Wäre es da nicht klug, sich vorher besser mit der Materie vertraut zu machen, bevor Unwahrheiten verbreitet werden, die dann einfach so im Raum stehen gelassen werden?
    Gruss Sirius

  11. #10
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    Zitat Zitat von Sirius Beitrag anzeigen
    Insgesamt stehen Sunrise folgende Frequenzen zur Verfügung:
    800 MHz: 20 MHz für LTE
    900 MHz: 30 MHz für GSM und UMTS
    1800 MHz: 40 MHz für GSM (und evtl. LTE)
    2100 MHz: 20 MHz für UMTS
    2600 MHz: 50 MHz für LTE
    Da wurden aber einfach Uplink- und Downlinkfrequenzen zusammengezählt.
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