Mobile Switching Center – MSC

 

Das MSC entspricht einer Vermittlungsstelle a´la Festnetz, nur dass sie keine festverdrahteten Teilnehmer vermitteln muss, sonder geographisch frei bewegliche Mobilteilnehmer. Mobilitätsmanagement ist also eine wichtige Funktion des MSC. An die MSC´s werden einerseits die BSC´s der Base Station Subsysteme über die A-Schnittstelle angeschlossen, andererseits werden Verbindungen zu anderen MSC´s über die E-Schnittstelle realisiert – vor allem zum Gateway MSC, der das Tor zu fremden CS-Netzen (leitungsorientiert) darstellt. Die Aufgaben des MSC sind also die Wegsuche (Routing) für eine Gesprächsleitung, die Signalwegschaltung, die Bearbeitung von Dienstmerkmalen, die Registrierung von Mobilteilnehmern, Sicherstellung der Teilnehmeridentität und die Durchführung von Handover, bei denen es beim Zellenwechsel auch zu einem Wechsel des BSS (Base Station Subsystem) kommt. 

Das MSC arbeitet sehr eng mit dem VLR über die B-Schnittstelle zusammen, das eine Datenbank für die temporären Daten aller Teilnehmer ist, die geographisch von dem MSC verwaltet werden. Ebenso besitzt das MSC eine sogenannte "Interworking Function" (IWF), die bei Datendiensten eine Anpassung an die Leitungen (PCM30) vornimmt, die für Vermittlungsstrecken verwendet werden. So kann zB. jeder Kanal der verwendeten PCM30-Leitungen 64kbit/s transportieren.

Netzwerk aus mehreren MSC´s

MSC-Netzwerk: Individuelle Wegwahl

 

Aufgaben des MSC

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